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Geschäftsbericht 2013

Anatomie der
digitalen Zukunft.

Das Rückgrat Der Kopf Das Herz

ANATOMIE DER DIGITALEN ZUKUNFT.

Erleben, was verbindet. Um das zu ermöglichen, stellen wir digitale Lebensadern für die Gesellschaft bereit. In Gestalt der besten, schnellsten und sichersten Netze. In Gestalt innovativer Produkte und Dienste in den ­Bereichen Festnetz, Mobilfunk, Internet und TV. Und in Gestalt zukunftsweisender IT-Lösungen für Geschäfts­kunden.

Unser Blick ist nach vorn gerichtet: Die Anatomie der digitalen Zukunft ist bereits erkennbar, und wir sind ein wichtiger Teil davon. Als Herz – mit unserer Begeisterung für Kommunikation und unserer Motivation zur Verbesserung. Als Kopf – mit ­zahlreichen in Eigenregie oder gemeinsam mit ideenreichen ­Partnern entwickelten Innovationen. Und als Rückgrat – mit einem ambitionierten Programm zum Ausbau der heute schon besten Netze. Damit werden wir auch in Zukunft für möglichst viele Menschen die digitale Welt erlebbar machen.

  • Wir sind das Herz der digitalen Zukunft.

    Mehr als alles andere wollen wir unsere Kunden begeistern. Daran müssen sich alle unsere strategischen Initiativen ­messen lassen. Wir möchten, dass Menschen positive Emotionen mit unseren Angeboten verknüpfen und unsere Dienste gerne nutzen. Dazu gehört größtmöglicher Komfort beim Zugang zu unseren Netzen – daheim, bei der Arbeit, in der Bahn oder im Auto. Dazu zählt aber auch die nahtlose Bereitstellung von Diensten auf beliebig vielen Geräten. Und die Gewissheit, dass wir dem Schutz unserer Kundendaten mit Sicherheitsstandards „made in Germany“ höchste Priorität einräumen. Sollte es trotz unserer Anstrengungen mal Ärger mit der Technik geben – einer unserer 20 000 Service-Techniker in Deutschland ist mit Sicherheit gerade in der Nähe.

    Über
    40 000

    Zuschauer haben unsere
    Konzertserie „Street Gigs“ besucht.

    mobiles
    Fernsehen

    Entertain to go, das TV-Angebot der
    Deutschen Telekom, ist jetzt auch für
    Smartphone und Tablet verfügbar.

    100 000

    Telekom Kunden nutzen unser
    Musik-Streaming-­Angebot Spotify.

  • „Wenn ich meine Musik teile, kommen die Reaktionen genauso spontan wie beim Livekonzert.“

    Sängerin und Musikerin Astrid North liebt den Kontakt mit ihren Fans. Mit dem schnellsten Netz geht das auch, wenn sie nicht auf der Bühne steht.

    Dafür brauchen unsere Kunden schnelle und leistungsstarke Netze – egal, wo sie sind. Weil es immer und überall Momente gibt, die man teilen möchte. Mit unseren sicheren Cloud-Lösungen ermöglichen wir Privat- und Geschäfts­kunden jederzeit sicheren Zugriff auf Dienste, Programme und Daten. Damit jeder Ort zur Konzerthalle werden kann.

  • 15 000

    Telekom Mitarbeiter engagieren sich ehrenamtlich.

    26 Pianisten aus 12 Ländern traten
    bei der International Telekom

    Beethoven
    Competition

    in Bonn 2013 gegeneinander an.

    Über 500
    Projekte

    für Kinder und Jugendliche hat die von uns
    gegründete Initiative „Ich kann was!“ bereits
    unterstützt.

    Schöne Momente verbinden, wenn man sie teilt.

    Miteinander erfolgreich sein – was wir unseren Kunden ermöglichen wollen, treibt uns auch als Unternehmen an. Deshalb legen wir großen Wert auf Vielfalt und Chancengleichheit für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Ein klares Bekenntnis zur Nachhaltigkeit ist für uns ebenso selbstverständlich wie die Übernahme gesellschaftlicher Verantwortung und die Förderung von Kultur und Sport. Damit wir alle gemeinsam von der digitalen Zukunft profitieren.

  • Unsere Kunden finden Hilfe auf allen Kanälen: vor Ort, per Mail, auf Facebook oder ganz klassisch per Telefon.

    De-Mail-Gesetz.

    Das Bundesministerium des Innern (BMI) hat den neuen Dienst gemeinsam mit Vertretern aus Wirtschaft, Verwaltung und Verbänden entwickelt. Die Grundlage bildet das ­De-Mail-Gesetz, das im Mai 2011 in Kraft getreten ist. Abgesicherte Anmeldeverfahren, verschlüsselte Transportwege und Sende- sowie Empfangsbestätigungen ermöglichen eine sichere und nachweisbare elektronische Kommunikation.

    Mit De-Mail sind unsere Kunden und ihre Daten stets auf der sicheren Seite.
    Mit rund 13 000 Beschäftigten gehört unser Kundenservice zu den größten Service-Einheiten in Europa.

    Womit können wir dienen?
    Neue Service-konzepte der Deutschen Telekom.

    Guter Service muss sich messen lassen. Deshalb befragen wir unsere Kunden regelmäßig nach ihren Wünschen und lassen unsere Angebote extern prüfen. So hat etwa der TÜV Rheinland Service-Einheiten der Deutschen Telekom getestet: Die Telekom Shops, der technische Service und unsere kostenlose Service-Hotline haben alle das Ergebnis „gut“ erhalten. In Zukunft wollen wir noch besser werden. Dafür haben wir 2013 erneut eine Vielzahl neuer Dienstleistungen und Technologien vorgestellt, die unseren Kunden das Leben einfacher machen.

    Auf allen Kanälen in Kontakt mit unseren Kunden.

    Etwa über unser Service-Format „Telekom hilft“ auf Twitter und Facebook. So können unsere Kunden nun auf zusätzlichen Kanälen mit uns in Verbindung treten – und wir sind in der Lage, noch schneller und gezielter auf Anfragen zu reagieren. Daneben bleiben wir natürlich auch vor Ort für unsere Kunden verfügbar.

    Service am Privatkunden und an der Umwelt – Rückkauf von Altgeräten.

    Unser dichtes Netz von rund 750 Telekom Shops nutzen wir nicht nur zum Verkaufen von Handys – wir kaufen jetzt auch Geräte zurück. Die Mitarbeiter in den Shops ermitteln den Wert des Geräts, und der Kunde erhält anschließend einen Warengutschein über den Kaufbetrag – einlösbar in jedem Telekom Shop. Über die Telekom Shop App kann jeder Interessent auch schon vorab den Wert seines Handys ermitteln. Im nächsten Schritt versendet der Telekom Shop das Gerät an unseren Kooperationspartner Teqcycle. Dort werden alle Geräte auf ihre Funktionsfähigkeit geprüft und möglicherweise nicht vom Kunden entfernte Daten gelöscht. Schließlich werden die Handys für den Weiterverkauf freigegeben. Defekte Geräte werden umweltgerecht verwertet. Von diesem Angebot profitieren also unsere Kunden und die Umwelt – und wir intensivieren unsere Kundenkontakte.

    Wir kommen zum Kunden – vereinfachte Registrierung für De-Mail.

    Wer auf Sicherheit bei der E-Mail-Kommunikation Wert legt, für den ist De-Mail die optimale Lösung (siehe Infobox rechts). Der E-Mail-Dienst ist sicher, vertraulich und nachweisbar. Damit ist er hervorragend geeignet für die Kommunikation mit Behörden und für Rechtsgeschäfte. 1,5 Millionen Kunden haben sich bereits bei den De-Mail-Providern registriert. Daneben haben wir schon 100 große Unternehmen und 5 000 Mittelständler für De-Mail gewonnen. Um den Dienst zu nutzen, identifizieren sich Kunden bei der Registrierung einmalig über ihren Personalausweis. Bislang mussten sie dafür einen unserer zahlreichen Telekom Shops aufsuchen. Jetzt kommen wir auf Wunsch auch direkt zu unseren Kunden – und das kostenlos an jede verabredete Adresse in Deutschland: im Büro, am Arbeitsplatz, im Hotel oder einfach zu Hause. Damit unsere Kunden mehr Zeit für das Wesentliche haben.

  • Partner der Industrie bei M2M-Kommunikation.

    Wenn Maschinen eigenständig miteinander kommunizieren, wird das Leben für viele unserer Kunden einfacher. So können Lieferrouten für Lkws effizienter geplant und Maschinen aus der Ferne gewartet werden, oder Verkaufsautomaten melden sich rechtzeitig, bevor ihre Bestände zu Ende gehen. Schon jetzt bieten wir als führender M2M-(Maschine-zu-Maschine-)Dienstleister gemeinsam mit Partnern weltweit Lösungen für zahlreiche Branchen an, darunter Logistik, Automobilindustrie, Energie, Landwirtschaft, Gesundheit, Handel oder Verkehr. Unser leistungsfähiges Mobilfunknetz, unsere IT-Expertise sowie die Präsenz vor Ort bei Service, Vertrieb und Betrieb machen uns zu einem wertvollen Partner im M2M-Bereich – sowohl für Kunden als auch für Anbieter.

    Innovative M2M-Lösungen auch für den Privatbereich.

    Wenn pflegebedürftige Menschen nachts ohne Hilfe das Bett verlassen, besteht das Risiko, dass sie stürzen und sich dabei schwer verletzen. Mehr Sicherheit und Entlastung für die Angehörigen bei der häuslichen Pflege soll künftig ein intelligent vernetztes Pflegebett ermöglichen. Bett-Sensoren erkennen zum Beispiel, wenn ein Patient aus seinem Bett aufsteht, und schalten sofort die Beleuchtung ein. Gleichzeitig leitet ein M2M-Kommunikationsmodul die Information über das Netz der Telekom an die Leitstelle des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) in Herten weiter. Über dieselbe Verbindung kann das DRK den Patienten zurück­rufen und bei Bedarf vorab festgelegte Familien­mitglieder per SMS oder per Anruf informieren. Falls nötig, kann das DRK auch ein Pflegeteam schicken, um selbst vor Ort nach dem Rechten zu schauen.

    Neben maximaler Datensicherheit bieten unsere Produkte individuell einstellbare Schutz- und Sicherheitsfunktionen.
    Die digitale Vernetzung macht auch vor modernen Kuhställen nicht Halt.

    M2M im Kuhstall

    Auch Kühe können SMS verschicken – dank M2M. Zusammen mit unserem französischen Partnerunternehmen MEDRIA Technologies bieten wir eine entsprechende Lösung an. Durch spezielle Sensoren in einem Halsband werden die Vitaldaten der Kühe ermittelt. So erhält der Landwirt automatisch Nachricht, wenn eine Kuh ein Kalb bekommt, und muss nicht mehr nächtelang im Stall ausharren. In einem ersten Schritt statten wir europaweit 5 000 Bauernhöfe mit diesen Anwendungen und SIM-Karten aus.


    wir schützen, was ihnen wichtig ist.

    Das Interesse an der Datenwolke und die Nutzung von ­entsprechenden Diensten nehmen stetig zu. Fast jeder vierte Internet-Nutzer in Deutsch­land nutzt die Cloud bereits aktiv, wie eine von uns beauftragte Umfrage zeigt. Gleichzeitig spielen Datenschutz und die Sicherheit der Internet-Kommunikation in der öffentlichen Debatte eine immer größere Rolle. Daher bieten wir Dienstleistungen an, die beiden Entwicklungen entsprechen.

    Schnell, sicher, jederzeit verfügbar – wie Privat- und Geschäftskunden von Cloud-Diensten profitieren.

    Die Cloud wird immer größer: In diesem interessanten Wachstumsmarkt mit von Experten geschätzten 200 Mrd. € Umsatz im Jahr 2017 sind wir gut aufgestellt. Wir bieten weltweit Cloud-Dienste mit höchsten Sicherheitsstandards, innovativen Produkten und modernster Infrastruktur an. Dabei richten wir uns an Unternehmen wie Privatkunden.

    WAS IST IHNEN PERSÖNLICH IM ZWEIFELSFALL IN DER DIGITALEN WELT WICHTIGER?*

    in %

    * Repräsentative Umfrage unter 1 500 Internet-Nutzern in Deutschland, Oktober 2013.

    Datenschutz und Kommunikation – worauf es den Bürgern ankommt.

    Zusammen mit der Münchner Sicherheitskonferenz haben wir eine Umfrage unter 1 500 Internet-Nutzern in Deutschland in Auftrag gegeben. Ergebnis: Im Zweifel wäre für 79% der Befragten die Sicherheit wichtiger als die Freiheit im Internet. In einer weiteren von uns beauftragten Umfrage des Handelsblatt Research Institute wünschten sich 62% der Befragten mehr Datenschutz in Deutschland. Gleichzeitig zeigt diese Umfrage auf, dass zumindest ein Teil der Kunden nicht prinzipiell dagegen ist, die eigenen Daten von Unternehmen auswerten zu lassen: Es kommt ihnen vor allem auf den Verwendungszweck an.

    Wir sehen uns in einer besonderen Verantwortung, den Bedürfnissen unserer Kunden und den deutschen Datenschutzrichtlinien nicht nur zu entsprechen, sondern Vorreiter beim Thema Datenschutz zu sein. Gemeinsam mit GMX, WEB.de und jetzt auch freenet haben wir daher die Kooperation „E-Mail made in Germany“ gestartet. Die Initiative verpflichtet sich zu hohen Sicherheitsstandards mit dem Ziel, die E-Mail-Kommunikation in Deutschland noch sicherer zu machen. Nachrichten werden deshalb verschlüsselt versendet und ausschließlich in deutschen Hochsicherheitsdatenzentren gespeichert. Auch im Mobilfunk wollen wir die Kommunikation unserer Kunden immer sicherer machen. Deshalb erhöhen wir laufend die Verschlüsselungsstandards, um nicht nur das beste, sondern auch das sicherste Netz anzubieten.

  • Wir sind der Kopf der digitalen Zukunft.

    Telefonverbindungen und Datentransport sind nur ein Teil der Zukunft. Über den optimalen Netzzugang hinaus wollen wir unseren Privat- und Geschäftskunden Innovationen bieten, die überzeugen. Beispielsweise intelligente Lösungen für die Branchen Energie und Gesundheit sowie für die Vernetzung von Autos und Internet. Dabei ist es nicht unser Anspruch, alle Dienste selbst zu entwickeln. Wir wollen möglichst viele Angebote für unsere Kunden bündeln und jederzeit abrufbar machen. Hierfür setzen wir auf Partnerschaften mit kreativen Unternehmen, deren Produkte den Alltag einfacher, interessanter und sicherer machen. Egal ob es Start-ups oder etablierte Konzerne sind – wir wollen für sie ein attraktiver Partner sein.

    500 000

    Fahrzeuge wurden von uns bereits vernetzt.

    Wir errichten Deutschlands größtes Rechenzentrum mit einer Fläche von

    150 000

    Die Telekom beliefert mehr als

    3,6 Millionen

    Nutzer in Unternehmen mit Services aus der Cloud

  • „Für innovative Ideen ist meine Firma immer zu haben.“

    Felix Klühr und sein Start-up von qLearning profitieren von der Infrastruktur, dem Know-how und dem Spirit unseres Inkubators hub:raum.

    Ob eine Geschäftsidee großartig ist, hat längst nichts mehr mit der Unternehmensgröße zu tun. Innovation fängt meist im Kleinen an. Und davon wollen wir uns inspirieren lassen. Denn auch ein großes Unternehmen muss sich ständig neu erfinden. Wir wollen von allen Firmen lernen, die starke Visionen für die digitale Zukunft haben. Etwa, indem wir Neu­gründungen gezielt fördern und in innovative Geschäftsideen investieren. Und dadurch in der Lage bleiben, unseren Kunden jederzeit die besten Produkte und Dienste anzubieten.

  • Geschäftskunden und Wissenschaftler
    testen in unserem

    Innovations-
    zentrum

    gemeinsam neue Lösungen.

    Vernetztes
    Gesundheitswesen
    der Zukunft–

    künftig kommen die Krankenhaus-
    angebote aus der Wolke.

    400

    Experten, Wissenschaftler und junge
    Unternehmer arbeiten in den T-Labs
    zusammen und liefern neue Impulse.

    Gute Ideen wachsen, wenn man sie teilt.

    Innovation wird bei uns in Zukunft eine noch zentralere Rolle spielen. Dabei setzen wir nicht nur auf eigene Entwicklungen, sondern bauen auch gezielt Partnerschaften auf. Mit etablierten Konzernen ebenso wie mit jungen Start-up-Unternehmen. Davon profitieren alle: unsere Kunden von neuen, faszinierenden Produkten. Unsere Partner von unserem Netzwerk, unserer starken Marke und unserer einmaligen Produktionsumgebung. Und wir von noch mehr Zukunftsfähigkeit.

  • Platz schaffen für Ideen – Innovation bei der Deutschen Telekom.

    Unser eigener Anspruch ist klar formuliert: Wir möchten Schritt für Schritt innovativer werden. Und wir möchten von unseren Kunden und Geschäftspartnern als innovatives Unternehmen wahrgenommen werden. Als Unternehmen, das neue Ideen mit Begeisterung aufgreift. Deshalb gehen wir Kooperationen mit kleinen wie großen Unternehmen ein und beteiligen uns an innovativen Start-ups. So steuert unsere Beteiligungsgesellschaft T-Venture derzeit ein Portfolio von rund 100 Unternehmen, und unsere Förderungsgesellschaft hub:raum unterstützt aktuell acht Neugründungen auf ihrem Weg zum Erfolg. Praxistaugliche Apps wie Mytaxi sind das Ergebnis dieser gezielten Förderung.

    Kooperationen der Deutschen Telekom: Gemeinsam Neues besser machen.

    Zusammenarbeit ist für uns ein Schlüssel zum Erfolg – dies gilt für unsere Arbeit in Deutschland genauso wie für unsere Kooperationen im Silicon Valley, in Krakau oder in Israel.

    Schon jetzt bieten wir zahlreiche Kooperationsdienste an, darunter Spotify für Musik-Streaming, Groupon für Gutscheine, Jawbone für tragbare Technologien oder Lookout für Sicherheitslösungen bei Smartphones. Und im Dezember 2013 haben wir eine strategische Partnerschaft mit dem Kurznachrichtendienst Twitter geschlossen. Zukünftig werden Endgeräte der Deutschen Telekom auf dem Startbildschirm Twitter-Nachrichten – sog. „Tweets“ – rund um Politik, Wirtschaft, Sport und Promis anzeigen. Unsere Kunden bleiben so stets auf dem neuesten Stand. Auch Twitter profitiert von der Kooperation, da eine größere Zahl von Menschen auf den Kurznachrichtendienst aufmerksam gemacht wird. Und wir erhalten durch die Partnerschaft einen frühzeitigen Blick auf neue Dienste von Twitter und sind bevorzugter Partner für gemeinsame Aktivitäten in den Bereichen Marketing, Werbung und Kundenservice.

    Das Start-up qLearning entwickelt eine App, mit der sich Studenten gezielt und mobil auf Klausuren und Prüfungen vorbereiten können.

    Die Innovation hat ein neues Zuhause.

    Berlin hat sich zu einem Zentrum der deutschen Gründerszene entwickelt. Seit November 2013 bündeln wir unsere Aktivitäten im Bereich Innovation an einem Berliner Standort, der Vergangenheit und Zukunft der Telekommunikation vereint: Das historische Fernamt 1 war nach seiner Einweihung 1929 das modernste Fernmeldeamt der Welt. Jetzt bietet dort die Telekom Innovation Arena auf rund 8 000 Quadrat­metern Platz für neue Ideen. Die Berliner Mitarbeiter unseres Inkubators hub:raum sind hier ebenso eingezogen wie ihre Kollegen der T-Labs, des Creation Centers, des Designbereichs und des Group Business Developments. Auch drei der acht von hub:raum geförderten Start-ups sind mit in die Telekom Innovation Arena umgezogen.

    Gutes Klima: Wir zeigen unseren Kunden Einsparpotenziale beim Energieverbrauch und bieten Lösungen für ein ressourcenschonendes Zuhause.

    Energie besser nutzen und sparsamer verbrauchen.

    Wir wollen unseren Beitrag zu einem möglichst effizienten Umgang mit Energie leisten. Unsere Angebote setzen bereits bei der optimalen Verteilung von Energie über die bestehenden Netze an (Smart Grid). Beim Energieverbrauch zu Hause können wir ebenfalls Einsparpotenziale aufdecken, zum Beispiel durch intelligente Zähler, die wir in Kooperation mit dem Energiedienstleister ista entwickelt haben: Verbrauchswerte für Wärme, Wasser, Gas und Strom werden über unser Mobilfunknetz automatisch an die Server von ista übermittelt. Damit entfällt das manuelle Ablesen. Zudem kann der Verbraucher über Apps aktuelle Energiedaten verfolgen und seinen Energieverbrauch steuern.

    Die Energieoptimierung und Steuerung des eigenen Heims von unterwegs werden in einer mobilen Gesellschaft immer wichtiger. Unter unserer Marke Smart Home bieten wir praktische Lösungen an, mit denen etwa Licht, Heizung oder Rauchmelder per App gesteuert und überprüft werden können. Zudem haben wir mit namhaften Partnerunternehmen die Plattform Qivicon entwickelt, auf der sich zahlreiche Angebote für ein komfortables, sicheres und energieeffizientes Zuhause bündeln lassen.

  • Unsere Innovationen im Bereich Gesundheit und Mobilität sind auch eine Antwort auf den demografischen Wandel.

    Am puls der zeitlösungen für den alltag.

    Gesundheit verbessern, Lebensqualität fördern.

    Demografischer Wandel, steigende Gesundheitskosten, Ärztemangel: Die Medizin- und Gesundheitsbranche steht in vielen Ländern vor großen Herausforderungen. Da sind Lösungen gefragt, die Betroffene und Angehörige unterstützen, Ärzte entlasten und zur Gesundheitsvorsorge beitragen – damit Menschen gar nicht erst zu Patienten werden.

    Sich über Gesundheitswerte des eigenen Körpers digital informieren – diesen Wunsch erfüllen sich immer mehr Menschen. Smartphones bieten ihren Besitzern schon jetzt zahlreiche Möglichkeiten, gesundheitsrelevante Werte wie etwa zurückgelegte Strecken zu erfassen. Eine neue Lösung aus unserem Haus in Kooperation mit dem Gesundheitsvorsorge-Spezialisten medisana erweitert nun diese Möglichkeiten: Das scheckkartengroße Pflaster Metria wird am Körper angebracht und erfasst rund 20 verschiedene Vitalwerte – rund um die Uhr und bis zu 7 Tage ohne Unterbrechung. Informationen zu Körpertemperatur, Schlafzeiten und körperlichen Aktivitäten können dann auf ein mobiles Endgerät oder ein sicheres Datenportal im Internet übertragen werden. Und in einer erweiterten Version kann Metria sogar ein Sieben-Tage-Elektrokardiogramm (EKG) aufzeichnen.

    Und schließlich helfen wir auch, die Prozesse im Gesundheitssystem zu optimieren, beispielsweise mit der Einführung der elektronischen Gesundheitskarte in den beiden Testregionen Bayern und Sachsen. T-Systems verantwortet die Ausstattung von 500 Ärzten, Zahnärzten und Psychotherapeuten sowie von fünf Krankenhäusern mit allen Geräten, die sie zur effizienten Nutzung der Gesundheitskarte benötigen.

    Autofahren ist mehr als nur Fortbewegung.

    Wir setzen auf das enorme Potenzial des vernetzten Autos. ­Intelligente Technik gerade auf Basis von Maschine-zu-Maschine-Lösungen (M2M) macht Autofahren sicherer und angenehmer. Unsere Lösungen erweitern die Palette sinnvoller Dienste rund um das Fahrzeug. Etwa das ServicePaket Connected Drive, das wir in Kooperation mit BMW anbieten: Das Fahrzeug kommuniziert eigenständig mit dem Hersteller. Damit werden Wartungsfunktionen ebenso möglich wie erweiterte Verkehrs­informationen oder das automatisierte Notrufsystem eCall, das übrigens ab 2015 in der EU in allen Neuwagen zur Pflicht wird.

    In die Flotte der Autovermietung Sixt haben wir 1 900 HotSpots eingebaut, ­damit auch im Auto eine breitbandige Internet-Verbindung für bis zu acht Geräte zur Verfügung steht. Und der Carsharing-Anbieter car2go kennt dank unserer Lösungen jederzeit den Standort sowie den Kilometer- und Tankfüllstand seiner Fahrzeuge.

    Mit unserem Partner DriveFactor wiederum bieten wir eine Lösung, die im fahrenden Auto Faktoren wie Beschleunigung, Bremsvorgänge und Lenkverhalten aufzeichnet und an die Server von DriveFactor übermittelt.

    Übertrag bare Fahrzeugdaten

  • Wir sind das Rückgrat der digitalen Zukunft.

    Bereits heute bieten wir unseren Kunden hervorragende Möglichkeiten zur Vernetzung. In Deutschland sind wir nicht nur der größte (V)DSL-Anbieter, sondern versorgen auch die 100 größten Städte mit dem neuen Mobilfunk-Standard LTE. Unsere überragende Netzqualität wird laufend in unabhängigen Tests bestätigt. Doch das reicht uns nicht. Mit dem ­ambitionierten Ausbau unserer Netze schaffen wir die Grundlage für das weitere Wachstum der digitalen Gesellschaft.

    LTE+

    sorgt mit bis zu 300 MBit/s für megaschnelles
    Surfen unterwegs.

    unser modernes
    Glasfasernetz

    ermöglicht zu Hause jetzt schon bis zu 200 MBit/s im Download
    und bis zu 100 MBit/s im Upload.

    Surfen an mehr als

    40 000

    HotSpots in Deutschland.

  • „Damit ich mit meinen ­Enkeln in Verbindung bleibe. Auch wenn ich nicht zu Besuch bin.“

    Wenn Gian zu Besuch bei Oma Dietlind Steinhoff auf dem Lande ist, gibt es kein Halten mehr. Für die restliche Zeit hält die Verbindung natürlich über das schnellste Netz.

    Familien stehen zusammen. Egal, ob alle Generationen unter einem Dach leben oder in verschiedenen Städten. Wir tragen mit unseren Netzen dazu bei, dass Menschen miteinander in Kontakt bleiben – wie viele Kilometer auch zwischen ihnen liegen. Schon jetzt übertragen wir mit 300 000 km Glasfaser-Kabel Gespräche und Emotionen. Und zukünftig wollen wir die digitalen Lebensadern der Gesellschaft noch weiter wachsen lassen. Damit die Verbindung niemals abbricht.

  • Bis 2016 schneller Netzzugang
    für bis zu

    24 Mio.
    Haushalte.

    Mit 8 Geräten zeitgleich das WLAN nutzen – das

    Auto als
    Hotspot.

    6 Mrd. €

    investieren wir in den Ausbau der
    Breitband-Technologie.

    Die digitale Gesellschaft wächst, wenn wir das beste Netz noch besser machen.

    Für den Netzausbau haben wir uns einen konkreten Zeitplan gesetzt. Mit hohen Investitionen werden wir das beste Netz noch leistungsfähiger machen. Bis zum Jahr 2015 sollen 60% der Bevölkerung in Deutschland mit bis zu 300 MBit/s über das Smartphone ins Internet gehen können. Unser nächstes Ziel: Bis 2016 sollen in Deutschland 24 Millionen Haushalte mit besonders schnellen Festnetz-Anschlüssen versorgt sein. Dank der höchsten Bandbreiten und der besten Netzabdeckung im Wettbewerb werden wir noch mehr Menschen mit noch innovativeren Produkten erreichen. In allen unseren europäischen Märkten wollen wir bis 2018 die Netze schneller machen und unterschiedliche Netzstrukturen vereinheitlichen. Damit tragen wir zur Erreichung der Breitband-Ziele auf nationaler und europäischer Ebene bei.

  • Schöne Momente wollen gleich geteilt werden, ganz egal, wo sich unsere Kunden gerade aufhalten.

    Immer daten­-intensivere Kommunikation möglich machen.

    Menschen senden und empfangen immer mehr Daten: 2015 wird eine Stadt mit 50 000 Einwohnern den gleichen monatlichen Datenverkehr haben wie das gesamte Internet 1997. Außerdem ändern sich die Nutzungsgewohnheiten drastisch: So hören etwa schon heute 43% aller Internet-Nutzer Musik über Streamingdienste wie Spotify. Und das Internet wird sich weiter mit anderen Technologien verbinden: 2016 werden voraussichtlich 80% aller verkauften Neuwagen einen Internet-Anschluss haben. Ein hervorragendes Netz ist die Voraussetzung dafür, dass immer größere Datenmengen immer schneller und möglichst unabhängig vom Aufenthaltsort genutzt werden können. Wir möchten, dass unsere Netze mit den steigenden Anforderungen der Zukunft mithalten. Um unseren Kunden unabhängig von Standort und Endgerät beste Leistungen anzubieten, bauen wir unser Netz im Mobilfunk wie im Festnetz, in den Städten wie in den ländlichen Gebieten aus.

    In Deutschland bieten wir inzwischen mehr als 40 000 HotSpots/öffentliche WLAN-Zugänge.

    LTE.

    (Long Term Evolution) ist ein Mobilfunk-Standard der vierten Generation, der deutlich höhere Übertragungsraten erreichen kann als die ­Vorgängertechnologie UMTS. ­Effizienter, schneller, komfortabler, kostengünstiger und flächendeckend nutzbar wollen wir allen Menschen in Deutschland das beste Netz zur Verfügung stellen.

    Mehr unter:

    Immer mobil im besten Netz.

    Die Zahl der mobilen Endgeräte steigt weiter an, und für viele Menschen ist es mittlerweile normal geworden, auch datenintensive Services jederzeit von unterwegs zu nutzen. Daher bieten wir an mehr als 40 000 öffentlichen HotSpots in Deutschland WLAN-Zugang an. Im Mobilfunk kommt in immer mehr Regionen der neue Mobilfunk-Standard LTE+ (Long Term Evolution) mit Übertragungsraten von bis zu 300 MBit/s zum Einsatz. Von diesen Entwicklungen sollen möglichst viele Menschen profitieren, daher wollen wir im Jahr 2015 bereits 60% der Bevölkerung in Deutschland Zugang zu entsprechenden Bandbreiten ermöglichen.

    Mobilfunk-Kunden im Konzern.

    in Mio.

  • Schneller. Sicherer. Komfortabler. Aus Glasfaser bauen wir weiter das beste Netz.

    Innovationen in unseren Rechenzentren

    Glasfaser-Technik kommt auch für unsere Rechenzentren zum Einsatz und ermöglicht Cloud-Dienste auf höchstem Niveau. Vor allem aber betreibt T-Systems künftig alle Cloud-Lösungen auf einer einzigen Plattform. Sie bietet unseren Kunden grenzenlose Skalierbarkeit, verbesserten Service und Komfort sowie ständige Verfügbarkeit ohne Unterbrechungen durch Updates oder Wartung. Datensicherungen in einem zweiten Rechenzentrum stellen sicher, dass keine Informationen verloren gehen. In enger Kooperation mit dem Netzwerkausrüster Cisco haben wir ein ganzheitliches Konzept etabliert, das größtmögliche Flexibilität bietet. So können unsere Kunden z. B. selbst entscheiden, ob sie ihre Daten ausschließlich in Rechenzentren verarbeiten möchten, die innerhalb der EU oder innerhalb Deutschlands stehen.

    Dank Glasfaser-Technik profitieren unsere Kunden von Übertragungsgeschwindigkeiten von aktuell bis zu 200 MBit/s.
    Kontinuierlicher Netzausbau. Moderne Glasfaser-Kabel werden bis zu jedem Hausanschluss verlegt.

    Innovationen unter und über der Erde.

    Glasfaser ist der schnellste Übertragungsweg, den es gibt: Informationen werden mit Lichtgeschwindigkeit übertragen. Um unseren Kunden den besten Zugang zum Internet und zu unseren Dienstleistungen anzubieten, setzen wir deshalb auf innovative Glasfaser-Lösungen, die gleichzeitig das bestehende Kupferkabelnetz optimal nutzen. Die Abkürzung FTTC steht für unseren Ansatz, die Kupferkabel von der örtlichen Vermittlungsstelle bis zu unseren Verteilerkästen am Straßenrand durch Glasfaser-Kabel zu ersetzen. Von dort führen die bestehenden Kupferkabel weiterhin zu den Häusern unserer Endkunden. Die Verteilerkästen selbst werden technisch aufgerüstet und sind dadurch in der Lage, mehr Daten als zuvor über die Kupferkabel zu senden – das Stichwort hierfür lautet Vectoring. In den kommenden Jahren werden wir deutlich in den Glasfaser-Ausbau und die Modernisierung der Verteilerkästen investieren. In Ausbaugebieten, wo wir – abhängig von der Anzahl der Vorbestellungen – Glasfaser-Kabel bis zu den Haus­anschlüssen unserer Kunden verlegen (FTTH), spielt die Glasfaser ihre Stärken sogar noch deutlicher aus. In diesen Haushalten sind Datenempfangsraten von bis zu 200 MBit/s und Datenversandraten von bis zu 100 MBit/s möglich.

    Der Netzausbau ist ein komplexes und anspruchsvolles Projekt – technisch, finanziell, politisch. Damit alle möglichst schnell von der neuen Technik profitieren können, vertrauen wir auch auf faire regulatorische Rahmenbedingungen, die uns die nötige Flexibilität beim Netzausbau geben. Unseren Wettbewerbern bieten wir an, von unseren technischen Innovationen zu profitieren, und verknüpfen dies mit der Erwartung an entsprechende Kompensationen für unsere hohen Investitionen.

    FTTH:

    Abkürzung für „Fiber to the Home“, zu Deutsch: Glasfaser bis ins Haus. Verlegung eines Glasfaser-Kabels bis zum Hausanschluss des Kunden. Schnellstmöglicher Übertragungsweg für digitale Informationen.

    FTTC:

    Abkürzung für „Fiber to the Curb“, zu Deutsch: Glasfaser bis zum Bordstein. Verlegung eines Glasfaser-Kabels bis zum Verteilerkasten, von dort werden Daten mit den bereits bestehenden Kupferkabeln zum Hausanschluss des Kunden übertragen.

    Vectoring:

    Methode, mit der die Übertragungsraten in den Kupferkabeln zwischen Verteilerkasten und Hausanschluss erhöht werden können. Mit Vectoring werden elektromagnetische Störungen zwischen einzelnen Kupferkabeln minimiert, dies ermöglicht deutlich höhere Bandbreiten bei der Übertragung, nämlich derzeit bis zu 100 MBit/s beim Datenempfang und bis zu 40 MBit/s beim Datenversand.