Geschäftsbericht 2013

Entwicklung der Weltwirtschaft.

Verbesserung der konjunkturellen Entwicklung in unseren Kernländern Konsolidierungsdruck im Telekommunikationsmarkt nimmt zu

Europäisches Regulierungsumfeld.

Die Weltwirtschaft ist im Berichtsjahr 2013 nur verhalten gewachsen: Der Internationale Währungsfonds geht in seiner aktuellen Prognose vom Januar 2014 davon aus, dass die globale Wirtschaft 2013 um 3,0 % gewachsen ist; im Vorjahr betrug das Wachstum noch 3,1 %. Dabei waren die Entwicklungen in den einzelnen Volkswirtschaften im Jahr 2013 zum Teil gegenläufig: Während die Wachstumsraten in den USA, West- und Zentraleuropa seit Jahresmitte anstiegen, nahmen sie in den Schwellenländern leicht ab.

In unseren Kernmärkten hat sich die konjunkturelle Lage im Jahresverlauf leicht verbessert. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) wuchs in Deutschland um 0,5 % – und damit stärker als in den übrigen Ländern Westeuropas. In den USA hat sich die wirtschaftliche Situation der privaten Haushalte weiter verbessert und auch der Immobilienmarkt hat sich weiter erholt. Insgesamt ist die US-Wirtschaft im Berichtsjahr um 1,9 % gewachsen. Jedoch bremsten die Sparmaßnahmen im Staatshaushalt eine noch positivere Konjunkturentwicklung. Nahezu alle Volkswirtschaften in unserem operativen Segment Europa verzeichneten in der zweiten Jahreshälfte eine Verbesserung ihrer konjunkturellen Entwicklung. Der Rückgang der Wirtschaftsleistung in Griechenland schwächte sich gegen Jahresende erstmals deutlich ab; jedoch befand sich Griechenland Ende 2013 mit einer Wachstumsrate von minus 3,5 % weiter in der Rezession. Negative Wachstumsraten im Gesamtjahr 2013 verzeichneten außerdem die Tschechische Republik, die Niederlande und Kroatien. Dagegen wuchsen die Volkswirtschaften in Rumänien, Großbritannien, Polen, Ungarn, der Slowakei und Österreich.


Tabelle 015 zeigt die Entwicklung der Wachstumsraten des BIP 2013 in unseren wichtigsten Märkten.

Wachstumsraten des BIP.
T 015
in %
  Q1 2013
gegen-
über
Q1 2012
Q2 2013
gegen-
über
Q2 2012
Q3 2013
gegen-
über
Q3 2012
Q4 2013
gegen-
über
Q4 2012
Schätzung
Gesamtjahr
2013
 
Quelle: Oxford Economics, Stand Januar 2014.
Deutschland (0,3) 0,5 0,6 1,3 0,5
USA 1,3 1,6 2,0 2,8 1,9
Griechenland (5,5) (3,7) (3,0) (1,8) (3,5)
Polen 0,8 1,2 1,7 2,1 1,4
Ungarn (0,3) 0,5 1,6 2,8 1,2
Tschechische Republik (2,4) (1,5) (1,3) (0,4) (1,5)
Kroatien (1,0) (0,7) (0,6) (0,3) (0,7)
Niederlande (1,4) (1,9) (0,6) 0,0 (1,0)
Slowakei 0,7 0,7 0,7 1,1 0,8
Österreich 0,3 0,1 0,2 0,6 0,3
Rumänien 2,3 1,6 4,1 2,4 2,6
Großbritannien 0,7 2,0 1,9 2,8 1,9