Geschäftsbericht 2013

Brief des Vorstandsvorsitzenden.

Timotheus Höttges, Vorstandsvorsitzender.
Liebe Aktionärinnen und Aktionäre,

2013 war für die Deutsche Telekom ein gutes Jahr – trotz des weiterhin schwierigen Regulierungsumfelds in Europa und des intensiven Wettbewerbs. Investoren und Analysten schätzen unsere Umsetzungsstärke, Zuverlässigkeit und Glaubwürdigkeit. Die Experten trauen uns zu, die Herausforderungen der Branche besser zu meistern als andere.

Dass wir Vertrauen verdienen, belegen unsere aktuellen Zahlen. Unsere Marktpositionen haben wir im vergangenen Jahr vielfach gehalten und in einigen wichtigen Märkten sogar deutlich verbessert. Damit waren wir innovativer und erfolgreicher als viele vergleichbare Wettbewerber, von denen manche deutliche Kursverluste verzeichnet haben.

Die Telekom-Aktie hingegen hat sich gut entwickelt. Unseren Anlegern hat sie im vergangenen Jahr eine Gesamtrendite aus Aktienkurs und Dividende („Total Shareholder Return“) von 56 Prozent gebracht. Insbesondere haben diejenigen Aktionärinnen und Aktionäre profitiert, die von der in Deutschland erstmals angebotenen Dividende in Aktien Gebrauch gemacht haben.

In dem gestiegenen Kurs spiegeln sich auch unsere guten Bilanzzahlen. Die Deutsche Telekom hat ihre Finanzziele für das Gesamtjahr 2013 erreicht. Trotz höherer Investitionen in die Netze und der Übernahme von MetroPCS liegt die Gesamtverschuldung weiterhin deutlich unter 40 Milliarden Euro und beträgt die Eigenkapitalquote gute 27,1 Prozent.

Das Ergebnis vor Abschreibungen, Zinsen und Steuern – bereinigtes EBITDA – lag 2013 bei 17,4 Milliarden Euro und der Free Cashflow bei 4,6 Milliarden Euro. Der Umsatz legte im Gesamtjahr um 3,4 Prozent auf 60,1 Milliarden Euro zu. Im vierten Quartal belief sich das Umsatzplus gegenüber dem Vorjahr sogar auf 6,5 Prozent. Ein Grund dafür war der erstmalige Einbezug von MetroPCS zum 1. Mai 2013. Aber auch in der organischen Betrachtung, also ohne Veränderungen des Konsolidierungskreises und Währungseinflüsse, verbleibt für den Konzern ein Umsatzplus von 0,8 Prozent in 2013 und 2,8 Prozent im vierten Quartal.

Auf dieser Basis schlagen Vorstand und Aufsichtsrat wie geplant der Hauptversammlung vor, eine Dividende von 0,50 Euro je Aktie auszuschütten. Denen, die unsere Wachstumsstrategie unterstützen und uns dafür Handlungsspielräume schaffen wollen, bieten wir erneut die Möglichkeit an, die Dividende mit einem Premium von zwei Prozent in Aktien zu beziehen.